Betrieb & Hosting

Der Stack läuft in Ihrer eigenen Umgebung.

n8-automate ist kein Multi-Tenant-SaaS und kein Hosting-Anbieter. Der Stack läuft immer in einer kundeneigenen Umgebung: auf vorhandener Infrastruktur oder auf einem dedizierten VPS, der nach Einrichtung vollständig an den Kunden übergeben wird.

Self-Install

Sie erhalten ein vorbereitetes Auslieferungspaket mit Prüfsumme, Setup-Skript, Konfiguration, Dokumentation und Startpfad.

VPS-Service

Wenn kein geeigneter Host vorhanden ist, kann ein dedizierter VPS eingerichtet, vorbereitet und sauber an den Kunden übergeben werden. Betreiber des Hostings bleibt der Kunde.

Managed Maintenance

Optional kann der Kundenstack mit Wartungskanal, Patch-Routine, Backup-Check und monatlichem Statusbericht betreut werden. Das ist technische Wartung, kein Hosting durch n8-automate.

Ablauf

Vom Paket zum laufenden Stack.

01

Host klären

Der Stack läuft auf einem dedizierten Docker-Host. Das kann ein vorhandener Server, ein neu eingerichteter VPS oder eine abgestimmte Kundenumgebung sein.

02

Delivery-Paket ausliefern

Die Auslieferung enthält Stack-Dateien, Startskripte, Konfigurationshinweise, Prüfsumme und Dokumentation. Lokale Secrets und Kundendaten werden nicht öffentlich abgelegt.

03

Start & Provisioning

Der Stack wird über den vorgesehenen Startpfad hochgefahren. Dabei werden Secrets, DNS-/Edge-Konfigurationen, Templates und optionale Seeds vorbereitet.

04

Abnahme & Übergabe

Nach dem Start werden Zugriff, Workflows, Dokumentation und Abnahmekriterien geprüft. Dazu gehört ein ausgeführter und verifizierter Restore — nicht nur ein vorhandenes Backup. Danach kann der Stack selbst betrieben oder optional gewartet werden.

Edge & Zugriff

Öffentlich erreichbar, ohne unnötige Exposition.

Je nach Umgebung kann der Stack über Cloudflare Tunnel oder über einen klassischen öffentlichen Reverse Proxy betrieben werden.

Cloudflare Tunnel

Geeignet, wenn der Server nicht direkt mit offenen eingehenden Ports betrieben werden soll. DNS und Tunnel werden kontrolliert über die Edge-Konfiguration angebunden.

kein offener Host-Port nötig Tunnel Auth-Gate über Stack

Traefik public

Geeignet für klassische Server-Setups mit öffentlicher IP, Reverse Proxy, TLS und direkterer Infrastrukturkontrolle.

Reverse Proxy TLS eigene IP

Getrennte Zugriffsebenen

Admin-Oberflächen, Nutzeranwendungen und Webhooks werden getrennt modelliert. Pro Host gilt ein klares Auth-Gate statt verschachtelter Login-Schichten.

Admin-Plane User-Plane Webhook-Hosts

Datenhoheit

Daten liegen in der kundeneigenen Umgebung bzw. auf vereinbarter Infrastruktur. Dazu gehören Datenbank, Dateiablage, Backups und Betriebsdokumentation.

eigener Host EU-Hosting möglich AVV-Vorlage

Betriebsmonitoring

Betrieb ist sichtbar, nicht nur behauptet.

Container-Status, Host-Auslastung, Ressourcenverbrauch und Service-Routing werden im Stack-Monitoring erfasst – hier ein Grafana-Dashboard aus dem laufenden Betrieb.

Grafana-Dashboard Docker-Stack-Monitoring: Container-Status, Host-Auslastung, Ressourcenverbrauch und Traefik-Routing

Auch die Storage- und Backup-Ebene ist Teil des Monitorings: MinIO-Status, Bucket-Größen, Speicherverbrauch, Netzwerktraffic und Disk-I/O – hier aus dem eigenen Betriebsstack.

Grafana-Dashboard MinIO Storage- und Backup-Monitoring: Status, Bucket-Größen, Speicherverbrauch, Traffic und Disk-I/O

Backup & Restore

Backup ist nicht Restore.

Dass Daten gesichert werden, sagt noch nicht, dass Sie wieder arbeitsfähig werden. Der Stack bringt deshalb nicht nur einen Sicherungsjob mit, sondern Werkzeuge und einen dokumentierten Weg zurück — und der Restore wird bei der Übergabe einmal ausgeführt.

Verschlüsselte Snapshots

Gesichert wird nächtlich in ein verschlüsseltes Repository. Jeder Bereich hat eigene Aufbewahrungsfristen; ein Integritätslauf prüft das Repository regelmäßig. Optional gespiegelt auf ein externes S3-Ziel.

verschlüsselt Retention pro Bereich Integritätsprüfung

Was gesichert wird — und was nicht

Datenbank, Anwendungsdaten, Objektspeicher, Secrets und die Stack-Konfiguration. Extern ausgestellte Zugangsdaten wie DNS-/Provider-Token liegen bewusst nicht im Backup: sie sind an ihrer Quelle neu ausstellbar — vom Kunden selbst, ohne uns.

Datenbank + Volumes Secrets Konfiguration

Der Job wird überwacht

Ein täglicher Healthcheck prüft, ob jeder Sicherungsbereich vorhanden und aktuell ist und ob das Dump-Volume vollzulaufen droht. Nur bei vollständigem Erfolg meldet er sich im Monitoring — bleibt die Meldung aus, geht der Monitor auf Down. Ein Job, der leise scheitert, fällt damit auf.

Vollständigkeit Aktualität Füllstand

Der Weg zurück ist beschrieben

Restore-Werkzeuge liegen dem Stack bei. Die Betriebsdokumentation beschreibt das Wiederherstellungsverfahren: was aus dem Tresor kommt, was aus dem Backup, was an der Quelle neu ausgestellt wird — und in welcher Reihenfolge.

Restore-Tools DR-Verfahren Reihenfolge

Ein Restore-Lauf aus dem eigenen Betriebsstack: frischer Datenbank-Dump, Snapshot, exakt dieser Snapshot wiederhergestellt, Ergebnis verifiziert.

Terminal-Ausgabe eines Restore-Tests: Dump erstellt, Snapshot gesichert, derselbe Snapshot wiederhergestellt, Verifikation der Zeilenzahl, Ergebnis DUMP-RESTORE TEST OK
Der gezeigte Lauf belegt einen Datenbank-Restore auf dem eigenen Betriebsstack — keinen Wiederaufbau eines kompletten Stacks und keine zugesagte Wiederanlaufzeit. Konkrete Zeiten und Verantwortlichkeiten werden pro Setup vereinbart und in der Betriebsdokumentation festgehalten.

Wartungszugang

Wartung ist kontrollierbar und abschaltbar.

Wenn Managed Maintenance beauftragt wird, erhält n8-automate keinen allgemeinen Hosting-Zugriff, sondern einen begrenzten Wartungskanal für den kundenseitig betriebenen Stack. Der Zugang ist dokumentiert, technisch getrennt und kann beendet oder entzogen werden.

Privater Wartungskanal

Der Wartungskanal läuft über eine private Tailscale-/Headscale- Verbindung und einen kundenspezifischen SSH-Zugang. Er ist für technische Wartung, Patches und vereinbarte Betriebsaufgaben gedacht.

privater Kanal kundenspezifisch optional

Push statt Pull

Wartungspatches werden push-basiert eingespielt. Das Modell ist darauf ausgelegt, keine Kundendaten auf Betreiberseite zu ziehen und lokale Kundendaten nicht zu überschreiben.

Push-only kein Datenabzug Patch-Pfad

Lokale Kontrolle

Der Wartungskanal kann auf dem Kundenhost gestartet, gestoppt und bei Bedarf entzogen werden. Die dafür nötigen Schritte werden in der Betriebsdokumentation beschrieben.

startbar stoppbar entziehbar

Secrets und Daten bleiben lokal

Kundenspezifische Konfiguration, Secrets, Zertifikate, Backups, Object-Storage-Daten und lokale Logs werden durch Wartungspatches nicht überschrieben.

.env geschützt Secrets geschützt Daten geschützt
Managed Maintenance ist ein optionaler technischer Service für einen kundenseitig betriebenen Stack. Umfang, Zeiten, Verantwortlichkeiten, Zugriff und Entzug werden im Angebot und in der Betriebsdokumentation konkret beschrieben.

Wartung

Selbst betreiben oder betreuen lassen.

Der Stack ist so dokumentiert, dass er übergeben und vom Kunden betrieben werden kann. Optional kann n8-automate Wartung, Updates und regelmäßige technische Checks übernehmen.

Self-managed

  • volle Dokumentation und Übergabe
  • eigene Kontrolle über Host, Daten und Zugänge
  • Updates und Betrieb durch Kundenseite
  • spätere Wartung kann ergänzend vereinbart werden

Managed Maintenance

  • monatliche Patch- und Update-Routine nach Vereinbarung
  • Backup-Check und technischer Statusbericht
  • Wartungskanal für kontrollierten Zugriff
  • optionale Erweiterungen und Weiterentwicklung
Der Kunde bleibt immer Träger und Betreiber des Hostings. Der Stack kann bewusst ohne dauerhaften Wartungszugang ausgeliefert werden; Wartung ist ein optionaler technischer Service.