Self-Install
Sie erhalten ein vorbereitetes Auslieferungspaket mit Prüfsumme, Setup-Skript, Konfiguration, Dokumentation und Startpfad.
Betrieb & Hosting
n8-automate ist kein Multi-Tenant-SaaS und kein Hosting-Anbieter. Der Stack läuft immer in einer kundeneigenen Umgebung: auf vorhandener Infrastruktur oder auf einem dedizierten VPS, der nach Einrichtung vollständig an den Kunden übergeben wird.
Sie erhalten ein vorbereitetes Auslieferungspaket mit Prüfsumme, Setup-Skript, Konfiguration, Dokumentation und Startpfad.
Wenn kein geeigneter Host vorhanden ist, kann ein dedizierter VPS eingerichtet, vorbereitet und sauber an den Kunden übergeben werden. Betreiber des Hostings bleibt der Kunde.
Optional kann der Kundenstack mit Wartungskanal, Patch-Routine, Backup-Check und monatlichem Statusbericht betreut werden. Das ist technische Wartung, kein Hosting durch n8-automate.
Ablauf
Der Stack läuft auf einem dedizierten Docker-Host. Das kann ein vorhandener Server, ein neu eingerichteter VPS oder eine abgestimmte Kundenumgebung sein.
Die Auslieferung enthält Stack-Dateien, Startskripte, Konfigurationshinweise, Prüfsumme und Dokumentation. Lokale Secrets und Kundendaten werden nicht öffentlich abgelegt.
Der Stack wird über den vorgesehenen Startpfad hochgefahren. Dabei werden Secrets, DNS-/Edge-Konfigurationen, Templates und optionale Seeds vorbereitet.
Nach dem Start werden Zugriff, Workflows, Dokumentation und Abnahmekriterien geprüft. Dazu gehört ein ausgeführter und verifizierter Restore — nicht nur ein vorhandenes Backup. Danach kann der Stack selbst betrieben oder optional gewartet werden.
Edge & Zugriff
Je nach Umgebung kann der Stack über Cloudflare Tunnel oder über einen klassischen öffentlichen Reverse Proxy betrieben werden.
Geeignet, wenn der Server nicht direkt mit offenen eingehenden Ports betrieben werden soll. DNS und Tunnel werden kontrolliert über die Edge-Konfiguration angebunden.
Geeignet für klassische Server-Setups mit öffentlicher IP, Reverse Proxy, TLS und direkterer Infrastrukturkontrolle.
Admin-Oberflächen, Nutzeranwendungen und Webhooks werden getrennt modelliert. Pro Host gilt ein klares Auth-Gate statt verschachtelter Login-Schichten.
Daten liegen in der kundeneigenen Umgebung bzw. auf vereinbarter Infrastruktur. Dazu gehören Datenbank, Dateiablage, Backups und Betriebsdokumentation.
Betriebsmonitoring
Container-Status, Host-Auslastung, Ressourcenverbrauch und Service-Routing werden im Stack-Monitoring erfasst – hier ein Grafana-Dashboard aus dem laufenden Betrieb.
Auch die Storage- und Backup-Ebene ist Teil des Monitorings: MinIO-Status, Bucket-Größen, Speicherverbrauch, Netzwerktraffic und Disk-I/O – hier aus dem eigenen Betriebsstack.
Backup & Restore
Dass Daten gesichert werden, sagt noch nicht, dass Sie wieder arbeitsfähig werden. Der Stack bringt deshalb nicht nur einen Sicherungsjob mit, sondern Werkzeuge und einen dokumentierten Weg zurück — und der Restore wird bei der Übergabe einmal ausgeführt.
Gesichert wird nächtlich in ein verschlüsseltes Repository. Jeder Bereich hat eigene Aufbewahrungsfristen; ein Integritätslauf prüft das Repository regelmäßig. Optional gespiegelt auf ein externes S3-Ziel.
Datenbank, Anwendungsdaten, Objektspeicher, Secrets und die Stack-Konfiguration. Extern ausgestellte Zugangsdaten wie DNS-/Provider-Token liegen bewusst nicht im Backup: sie sind an ihrer Quelle neu ausstellbar — vom Kunden selbst, ohne uns.
Ein täglicher Healthcheck prüft, ob jeder Sicherungsbereich vorhanden und aktuell ist und ob das Dump-Volume vollzulaufen droht. Nur bei vollständigem Erfolg meldet er sich im Monitoring — bleibt die Meldung aus, geht der Monitor auf Down. Ein Job, der leise scheitert, fällt damit auf.
Restore-Werkzeuge liegen dem Stack bei. Die Betriebsdokumentation beschreibt das Wiederherstellungsverfahren: was aus dem Tresor kommt, was aus dem Backup, was an der Quelle neu ausgestellt wird — und in welcher Reihenfolge.
Ein Restore-Lauf aus dem eigenen Betriebsstack: frischer Datenbank-Dump, Snapshot, exakt dieser Snapshot wiederhergestellt, Ergebnis verifiziert.
Wartungszugang
Wenn Managed Maintenance beauftragt wird, erhält n8-automate keinen allgemeinen Hosting-Zugriff, sondern einen begrenzten Wartungskanal für den kundenseitig betriebenen Stack. Der Zugang ist dokumentiert, technisch getrennt und kann beendet oder entzogen werden.
Der Wartungskanal läuft über eine private Tailscale-/Headscale- Verbindung und einen kundenspezifischen SSH-Zugang. Er ist für technische Wartung, Patches und vereinbarte Betriebsaufgaben gedacht.
Wartungspatches werden push-basiert eingespielt. Das Modell ist darauf ausgelegt, keine Kundendaten auf Betreiberseite zu ziehen und lokale Kundendaten nicht zu überschreiben.
Der Wartungskanal kann auf dem Kundenhost gestartet, gestoppt und bei Bedarf entzogen werden. Die dafür nötigen Schritte werden in der Betriebsdokumentation beschrieben.
Kundenspezifische Konfiguration, Secrets, Zertifikate, Backups, Object-Storage-Daten und lokale Logs werden durch Wartungspatches nicht überschrieben.
Wartung
Der Stack ist so dokumentiert, dass er übergeben und vom Kunden betrieben werden kann. Optional kann n8-automate Wartung, Updates und regelmäßige technische Checks übernehmen.